YOU ARE LOVED.

Ritter Blume

Anknüpfend an den letzten Blogbeitrag RiSE AND SHiNE möchte ich das Thema noch etwas vertiefen. Beim Bildersuchen ist mir der obige ‚Arme Ritter in trauriger Gestalt‘ aufgefallen. Er hat mich wirklich traurig gemacht, als ich ihn eine längere Zeit betrachtete. Wie er so voll gerüstet die kleine, zarte Blume in der eisernen Faust hält.

Machen wir uns auf den Weg der Veränderung (die Blume), ist es manchmal gar nicht so einfach, den Wunsch unseres Herzens Wirklichkeit werden zu lassen. Warum? Unser Panzer, wohl gehütet …

Warum wohl ist der kleine Ritter so gut gepanzert? Wie viele Verletzungen mag er in seinem Leben erlitten haben. Es steckt ein Mensch in der Rüstung – wie sieht er aus? Gestatten wir uns doch einmal die Frage, ‚Wie sehen unsere ‚Rüstungen‘ aus. Unsere ‚Leichen im Keller‘. Hartherzigkeit? Mangelnde Vergebungsbereitschaft? Stolz? Gleichgültigkeit? Viele, viele innere Bollwerke auf dem Weg zur Veränderung …

Und – Für wen ist die Blume? Was spürt unser Ritter wohl in seinem Herzen? Einsamkeit? Trauer? Scham? … Sehnsucht? Dass er etwas spürt, dass sein Herz sich regt hinter dem schweren Metall, das ist klar. Deshalb die Blume. Weiches Herz in harter Schale. Beim Schreiben kam mir das Wort ‚ent – rüsten‘ in den Sinn. Oder auch ‚ab – rüsten‘ … Und meine Gedanken fingen an, kleine Spiralen zu bilden …

Wie wäre es, wenn wir uns ent-rüsten, um ab-zurüsten? Wie wäre es, wenn wir unseren gefühlsschützenden Panzer ablegten und einmal ohne Angstpanzerung auf unseren Nächsten zugingen? Was wäre, wenn der Nächste seine Vorurteilserwartungspanzerung ablegte und uns nah an sein Herz heranließe?  Um die kleine Blume in Empfang zu nehmen. Einfach so. Um FREUDE zu empfangen und VERTRAUEN zu schenken, der SEHNSUCHT UNSERES HERZENS zu folgen. Ganz umsonst, kostet nicht viel, außer einen Versuch …

loved

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CHANGE

Ändern

Da hat der Herr Rilke eine schlaue Erkenntnis vom Stapel gelassen, gell?? Wenn DAS mal so einfach wäre, unsere schlau gefassten Vorsätze in’s Leben zu trommeln. Dass wir geprägt sind mit uralten Glaubenssätzen aus der Kindheit, abhängig von unzähligen neuronalen Autobahnen in unseren Gehirnen, das wissen wir alle. Da schlägt uns Günther, unser uns stets treu begleitender Schweinehund ein zuverlässiges Schnippchen. Ach Günther, geh doch mal spielen und such Deine eigenen Wege!!

Viele Klienten kommen zu mir mit ihrem Anliegen und wir entwickeln zusammen ihre ‚ChangeStory‘ (also schauen gemeinsam, wo der Hase im Pfeffer liegt und wo er zukünftig langlaufen soll). Alles gut soweit, wir setzen einen kleinen Massnahmenplan auf (ich beschreibe jetzt alles im Schnellverfahren, der Prozess geht leider nicht so zack zack ..) und dann geht’s an die Verwirklichung. Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – ja, und dann kommt die berühmte Talsohle. Unvermeidlich. Ist einfach so. Ups, gäääähn. Null Motivation. Aber auch gaaar nicht!! Günther, unser Schweinehund hat sich noch einen Kumpel geschnappt, nun tauchen sie zu zweit auf. Schlendrian heisst der feine Kerl. Auch nicht viel sympathischer, wenn sie im Doppelpack auflaufen!!

Was tun? Meine Überzeugung (aus gesammelter Erfahrung) ist, mit einer realistischen Einstellung jedes ChangeProjekt zu beginnen. Egal, was es auch sein mag – um eine dauerhafte Veränderung im Leben zu erreichen, braucht es KRAFT und ARBEIT und DISZIPLIN. In unserer schnellebigen Welt sind das Worte, wie aus einer anderen Zeit. Aber wir Menschen haben uns nicht verändert!! Eine kleine Erklärung zur Erinnerung: ‚Die Arbeit besteht zunächst darin, die negativen Kräfte und das Unausgewogene im Inneren und im Äusseren zu beobachten und zu erkennen. Darüber hinaus kostet es Mühe, den WILLEN zu mobilisieren, um sich mit dem Gesehenen zu befassen, zum Guten oder um es ins Gleichgewicht zu bringen.‘ (Zitat: Die Wolfsfrau, C.P. Estés, 1992).

Sich diese Vorraussetzung einer gelingenden Veränderung an die erste Stelle zu setzen, sie sich immer und immer wieder in’s Herz und in’s Gedächtnis zu rufen, ist die Basis für dauerhafte Ergebnisse im Leben. Man nennt das auch den ‚Prozess der Differenzierung‘, anzuwenden in jedem Lebenskontext, um zu wachsen (nach David Schnarch, einem bekannten amerikanischen Sexualtherapeut ).Veränderungen in Form von neuen Gedanken, neuen Handlungen, neuen Gewohnheiten brauchen Training, brauchen Zeit. Sie müssen sogar Zeit dauern. Damit sich neue neuronale Autobahnen bilden. Alles hat seine Zeit gedauert, bis wir es gelernt haben. Und alles braucht seine Zeit, es wieder umzulernen. Intuitiv wissen wir das alle. Manchmal (eigentlich jeden Tag!!) brauchen wir die ♥ liebevolle Selbstermutigung ♥, um es nicht zu vergessen.

Der beste Trick für gute Ergebnisse ist, und das bestätigen mir meine Klienten, Günther, unseren aufdringlichen Schweinehund und seinen Kumpel Schlendrian mit in’s Boot zu holen, sie gleichsam einzuladen, uns doch zu unterstützen bei der großen ChangeAufgabe. Sie glauben gar nicht, wie enthusiastisch und folgsam die Kerle eigentlich sind! Sie sabotieren gar nicht sooo gerne, sie brauchen nur etwas Beachtung. Dann sind sie eigentlich ganz nett …. Ob Herr Rilke dieses Prinzip auch schon kannte?

günther

 

RiSE AND SHiNE

Licht

Unsere tiefste Angst ist nicht,
daß wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
daß wir unermeßlich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
„Wer bin ich eigentlich,
daß ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf ?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein ?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun
andere befreien. 

“A return to love” –  von Marianne Williamson

Diesen Text und das dazugehörige Bild möchte ich einfach für sich wirken lassen. Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken dazu. Dass diese Gedanken sich einen Weg in Ihr Herz bahnen und sich in Ihrem HerzRaum ausbreiten ….

WALK OF iNTUiTiON

Weitere RosaBokeh

Begleiten Sie mich heute auf meinem ‚WALK OF iNTUiTiON‘, den ich vor wenigen Tagen unternommen habe. Wenn ich in einer neuen Stadt bin, die ich noch gar nicht kenne, dann gehe ich (in meiner Freizeit) oft einfach drauf los und erkunde mir meinen neuen Lebensraum intuitiv. Ich habe aufgehört, mich vorzubereiten, Stadtführer zu lesen, mir Pläne aufzustellen, WAS ich noch alles sehen möchte und muss. Das setzt mich unter Druck. Ich gehe also einfach los. Ich nehme jeden Tag eine neue Straße. Und lass mich überraschen, an welchen Orten  ich herauskomme. Was ich da alles so entdecke …

Eines frühen Abends, sommertags in Schwabing, schlenderte ich einen mir bis dahin unbekannten Weg Richtung München Innenstadt. Ich machte unterwegs eine Menge Fotos, meine Spur führte mich der Nase nach zum Königsplatz, wie ich dann irgendwann herausfand. Ein riesiger Platz, rechts und links imposante Museen, eine Menge Studenten saßen, rollten und fleetzten auf dem Grün des Rasens und ich hörte Tangorhythmen durch die laue Abendluft schmachten. Das fand ich interessant! Immer den Tönen nach zog es mich und ich entdeckte, wie sich in der Säulenhalle der Staatlichen Antikensammlung unter freiem Himmel zaalreiche Paare zu schönsten, sehnsüchtigen Tangoklängen drehten. Ich hockte mich zu etlichen anderen auf die steinernen Stufen, genoß die Musik, die Zweisamkeit und Grazie der TangotänzerInnen und erlebte den Zauber des Zufalls auf eine intime, sehr reiche und beglückende Art.

Wenn wir (viel öfter) einfach losgehen (würden) und nicht immer erst nach dem Sinn und dem Zweck und dem Weg fragen, dann bemerken wir, wie uns unser Weg gezeigt wird. Was wir brauchen und was uns hilft, ist unser kindliches Vertrauen und Staunen. Oft sind wir einfach nur ein bisschen blind für die Sterne, die als Wegweiser auf unserem Weg liegen ….. Oder etwa nicht?!

Weitere Informationen zum Thema iNTUiTiON finden Sie HiER auf meiner Seite.

SUPPENREiCH

suppe

Der Kaspar, der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“

Wer hat nicht das tragische Ende dieses tragischen Essenverweigerers im Ohr, das Wilhelm Busch hier so treffend beschreibt. Dieser arme Tropf, der nach fünf Tagen dünn wie ein Fädchen ist, weil er partout nicht dazu zu bewegen war, seine Suppe auszulöffeln. Selbst Schuld, mag der geneigte Leser denken – oder: Der Kaspar hat leider nie die Suppen von MANFRED REiCH im SUPPENREiCH kosten dürfen. Dann wäre ihm bestimmt dieses vorzeitige Ableben erspart geblieben.

Heute verrate ich Ihnen, was ich fast jeden Tag in meiner Mittagspause mache: Mich muss man nicht dazu überreden, meine Suppe (oder ein anderes schmackhaftes Gericht) fast täglich in Manfred’s SUPPENREICH zu mir zu nehmen. Ich komme gern und freiwillig! Und genieße die kreative KochKunst des früheren Patentingenieurs heiß und innig. Manfred kocht sich mit seinen internationalen Kreationen den Karlsfeldern direkt in’s Herz. Hier gibt es wohl niemanden, der mäkelt: Maria, ihm schmeckt’s nicht! Nein, der Bauch ist satt und zufrieden, wenn er die täglich wechselnden lukullischen Kreationen von Manfred gekostet hat (regelmäßig mit einer SuppenPremiere pro Woche!!). Auch das Auge kommt nicht zu kurz, wenn der Chef seine liebevoll angerichteten Speisen höchselbst am Tisch serviert. Eine Extraportion Grana Padano gibt’s selbstverständlich über den Teller gehobelt (für die treue Stammkundin :-)).

Ob es die ‚Kichernden Erbsen‘ sind, oder ‚Ottos geröstete Auberginensuppe‘. Die ‚Tartiflette‘ zum Beispiel ist legendäääär! Bei manchen Kochentwürfen geht die Geschmacksintensität der Suppe eine wunderbare Harmoniebeziehung mit der Farbintensität ein, wie bei der obigen ‚Süsskartoffel Mais Symphonie‘. Herr Suppenreich spart nicht nur an raffinierten Gewürzzusammenstellungen, sondern er beweist im Wochenplan bei den Beschreibungen der Suppenkreationen auch Geschick im Umgang mit Worten.

Fazit:  Gut essen stärkt die Mitte und gehört (für mich) täglich dazu – und hier kocht der Chef noch dazu persönlich. Gesund und lecker! Wenn Sie mal hier in der Ecke sein sollten, unbedingt reinschauen. Dem Bauch eine Freude machen und eine leckere Suppe auslöffeln!

 

 

WELCOME AUTUMN

Astern#1

Ich bearbeite gerade meine Photos und bin begeistert über diesen farbenprächtigen Fund!! Diese prächtige Dahliensymphonie kündet, genauso wie die morgendlichen Temperaturen, vom nahenden Herbst. Der Anblick dieser fulminaten Farbkombination, der Grazie und der Symmetrie der Blütenköpfe energetisiert mich und dies möchte ich gern mit Ihnen teilen. Einfach so zwischendurch. Vielleicht nehmen Sie einen kleinen, frischen Schluck FREUDE  und SCHÖNHEIT für die Augen. Trinken Sie und gucken Sie sich satt an diesem Bild – und dann seelenerfrischt flugs wieder an die Arbeit!

EiNE TASCHE WiE EiN …..

Tasche

… WOHNZIMMER. Das ist sie nun – meine neue MARLENE – POLEY –  WILDLEDERTASCHE. Mein absoluter Schnellkauf, eine Herzensentscheidung. Schokoladenbraun mit bordeauxroten Fransen. Weich, wie ein paar Puschen, sanft duftend nach würzigem, sorgfältig gegerbtem, italienischen Leder. Handgearbeitet, ein Unikat. Anschmiegsam und schmeichelnd. Leicht, aber nicht gewichtslos. Vollendet in der Ausführung der liebevollen Detaills. Sie wird meine treue Begleiterin durch den städtischen Alltagsdschungel. Auf Jahre. Mit der Zeit wird sie immer schöner und schöner werden. Sie birgt die Anhaftung dieser wunder – vollen Begegnungen (wirklich, voller Wunder für mich ..), dieser einzigartigen Tage am Starnberger See in sich. Das Licht, das glitzernde Wasser, die seidige Luft, die Lebendigkeit der Augenblicke … Und in Jahrzehnten wird diese Tasche alle Erlebnisse, die wir zusammen haben werden, in sich abgespeichert haben. In den Falten des Leders, zwischen den flatternden Fransen, in den Nieten und Ösen. Sie wird viel erzählen, wenn man ganz genau hinhört und vielleicht auch einiges geflissentlich verschweigen …. Ein Stück erfahrene, erfahrbare Magie ….

 

EXKURSiON ‚Starnberger See‘ #2

Am dritten Tag meiner Exploration des Starnberger Sees zog’s mich auf’s Wasser. Ich ging an Bord der MS BERNRIED, setzte mich auf eine Bank in die Bugspitze und ließ mir die Sonne auf den Pelz und die bayerische Brise um die Nase wehen. Was war das herrlich! Der tiefgraublaue See, am Horizont die Zugspitze und das Alpenvorland, Ton in Ton in den Seefarben, ein unvergleichliches Panorama, das demütig macht angesichts der unglaublichen Schönheit.

Ich schipperte bis Starnberg. Dort gefiel es mir gar nicht, für meinen Geschmack zu touristisch. Ich überlegte, wie ich denn nach Berg zu meiner Taschendesignerin käme … Mit der S – Bahn? Ich fragte eine Passantin. Nein, S – Bahn fährt nicht dorthin …, vielleicht ein Bus? Ach nööö, erstmal hatte ich Hunger! Die nette Dame begleitete mich zu einem lecker Bio – Mittagstisch, ich hockte mich in die pralle Sonne und wählte die Telefonnummer meiner Taschendesignerin, während ich auf mein Mittag wartete. Mailbox. Ich sprach mein Verslein auf das Band, fragte, ob ich sie UNBEDINGT HEUTE besuchen könne in ihrem Atelier usw. …. Ich rief ein zweites Mal an, weil ich die Tatsache zu erwähnen vergass, dass ich Schneiderin bin und aus diesem Grund unbedingt ihr Atelier usw. … Während ich meine Worte zurecht legte, meldete sich MARLENE POLEY am anderen Ende der Leitung! WOW! Right time, right place … Ja, klar, kommen Sie vorbei!! Ich hatte sage und schreibe eine Stunde Zeit, sie in ihrem Atelier aufzusuchen, es waren ca. 6 km bis dort hin, zu Fuss schaffte ich es nicht, aber irgendwie wird es schon klappen!! Sie kam gerade aus Südfrankreich und war fast schon wieder unterwegs auf dem Weg zur nächsten Destination. OK, ich hatte also einen Termin. Yesss!!! Ich überlegte noch hin und her, ob ich mit Taxi oder so … Da sprach mich meine Ess – Nachbarin an, die neben mir auf der Bank ihre Suppe löffelte. Sie habe heute den ersten Tag Urlaub, sie fährt mich hin! Nochmal WOW!!

Gesagt, getan!! Kurze Zeit später klingelte ich bei Marlene’s imposantem Domizil, zwei Hunde begrüßten mich wild und stürmisch und die Frau des Hauses eilte mit wehenden Zöpfen auf mich zu. Als wir uns sahen, wusste ich sofort: Die Chemie stimmt!! Was sich dann abspielte, kann ich gar nicht in Worte fassen! Ich tauchte ein in ihr Atelier, saugte alles auf, suchte mir in Null komma Nix eine Tasche aus, die mir sofort in’s Auge sprang, ich machte Fotos, sie zeigte mir ihr B&B in ihrer tollen Villa, ich trank ein Glas Wasser, wir fachsimpelten, sie brachte mich runter zur Seestraße, ich lief zum Schiff – und ging mit neuer Tasche und 1000 neuen Ideen wieder an Bord, um den zweiten Teil meiner ‚Kreuzfahrt‘ anzutreten.

Das passte. Alles. Zusammen. Da hatte jemand ‚Höheres‘ seine Finger im Spiel. Danke!! War das grad eben Wirklichkeit, oder hatte ich das alles nur geträumt? Transformiert sich da gerade eine Vision aus alten Tagen in Richtung Realität …… Meine Hände strichen über das butterweiche, sanft duftende Wildleder meiner neuen Tasche, meine Finger spielten mit den Fransen und ich spürte den haptischen Hochgenuss!! Nein, ich hatte nicht geträumt …. ich durfte nur eben erleben, wie es ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Und das nicht nur wegen der Tasche ….

Fortsetzung folgt ganz bestimmt ……

GLiTZERWASSER

wasser steg

Bevor es weitergeht mit meinen Erlebnissen am Starnberger See, möchte ich Ihnen ein kleines Bild Schmankerl schenken für den Wochenanfang. Der Sommer geht langsam zu Ende, nehmen wir die glitzernden und glimmernden Highlights, die wir erleben durften, dankbar mit in die nächste Jahreszeit und lassen wir sie unseren HerzRaum erwärmen und erleuchten.

 

EXKURSiON ‚Starnberger See‘ #1

Starnberger

Vor ein paar Tagen machte ich einen kleinen Ausflug an den Starnberger See, ‚Münchens Badewanne‘, wie ich von einer Einheimischen erfuhr. Eine bayerische Freundin verriet mir ein ruhiges (Schlaf-) Plätzchen in einem Benediktinerkloster in Bernried. Ich reiste über die A95 und ein paar kleine romantische Landstraßen an das südöstliche Seeufer. Bei St. Heinrich sah ich die ersten Wasserflächen durch die Bäume glitzern. Bevor ich die Straße jedoch links Richtung Seeshaupt verließ, riss ich das Steuer meines bayerischen Fahrzeugs aprupt nach rechts herum. Mein Auge hatte linkerhand einen sehr interessanten Laden mit sehr interessanten Schaufenstern entdeckt. Sofort halten!! Gesagt, getan.

Und ich wurde nicht enttäuscht! Dieser kleine, feine Laden, ‚ein Ort an dem Bummler und Suchende bei einem erlebnisreichen Einkauf alles finden, womit sie sich gerne umgeben und identifizieren. Mit der Idee, (Wohn-) Accessoires, Möbel Design Klassiker, Bücher, Kunstgalerie, sowie skurrile Einzelstücke unter einem Dach zu vereinen, möchte ANNE GEUTING andere Liebhaber mitreißen für die schönen Dinge des Lebens.‘ Dies ist der Inhaberin zweifelsohne gelungen. Ich schlenderte durch den Laden und wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte.

AG#1

Ich fand dort nicht das übliche Sortiment an Dingen, die schön, aber überall zu haben sind. Nein, es gab ungewöhnlichen Schmuck der hiesigen Designerin INES KHAMNEIFAR , es gab edles Holz eines Starnberger Holzhandwerkers – und es gab wunderschöne Taschen, Gürtel und Sächelchen aus Leder von einer Designerin, die früher u.a. in Salzburg Kostümbildnerin war … und hier am See mit ihrem Atelier ansässig ist!!! Na, da hatte ich doch ein konkretes, unbedingt nächstes Ziel vor Augen. Mein Herz wusste, wo es hinwollte!!

sack

Nicola, die sehr kommunikative und unbeschreiblich hilfsbereite Geschäftsfrau, die an dem Tag für den Laden zuständig war, versorgte mich mit etlichen Insidertipps rund um den See. Und so lagen 4 Tage vor mir , die ich so schnell nicht vergessen werde ….

Fortsetzung folgt.